Ortetipps anzeigen
 
Rheinschiene Bilk

KircheDüsseldorf Bilk

Mutter Gottes.
Maria Hülfe der Christen

Kontakt
Bilker Allee,
40219 Düsseldorf

Tel.: 0211/38511-0

Foto 1
St. Maria Hülfe der Christen Düsseldorf St. Martin
Foto: Dr. Jakob Schlafke

Wir schreiben das Jahr 1641, das letzte Jahrzehnt des Dreißigjährigen Krieges ist angebrochen. Da errichtet Herzog Wolfgang Wilhelm in der Nähe der heutigen Pfarrkirche St. Martin eine steinerne Bildsäule der Gottesmutter, der „Hülf der Christen“, als Dank für die glückliche Heimkehr seines einzigen Sohnes und Nachfolgers Philipp Wilhelm. Sie wurde zu einem Zufluchtsort für viele. Die Gläubigen zogen in Prozessionen dorthin, um in ihren Anliegen Erhörung zu finden. Fünfundvierzig Jahre später stiftete Jan Wellem, dem Wunsch seiner Frau Maria Anna entsprechend, neben der Bildsäule eine Kapelle nach Art und Maßen des „Heiligen Hauses von Nazareth“ in Loreto. Durch Spenden der Düsseldorfer konnte diese Kapelle 1700 vergrößert und eine Priesterwohnung gebaut werden. Auch der Kölner Erzbischof und Kurfürst Clemens August bekundete sein Interesse an diesem Wallfahrtsort und ließ von 1730 bis 1739 eine halbrunde Eingangshalle im Stil der Renaissance anbauen. Die Loretokapelle diente zunächst als Wallfahrtskirche, bis sie 1812 das Patronat von der heute "Alt St. Martin" genannten Kirche an der Martinsstraße übernahm.

1893 wurde die alte Loreto-Kapelle abgebrochen nach Plänen des niederländischen Architekten Alfred Tepe ein neugotischer Backsteinbau errichtet. Das Gnadenbild fand seinen Platz in der Eingangshalle. Nach den schweren Kriegsschäden nach 1943 wurde die Kirche im März 1945 gesprengt. Das Gnadenbild war aber schon vorher durch die Sorge der Pfarrangehörigen sichergestellt worden. Zur neuen Bilker Kirche legte die Gemeinde am 27. Mai 1951 den Grundstein der flach gedeckten Wandpfeilerkirche im Basilika-Stil nach Plänen der Architekten A. Dickmann und W. Dickmann zwischen Bilker Allee und Neusser Straße, und schon am 16. November 1952 konnte sie konsekriert werden. Am 17. November 1974 wurde das Gnadenbild in der Eingangshalle der Kirche wiederaufgestellt und steht seitdem im Mittelpunkt vertrauensvoller Verehrung.
Als Anfang der 2000er Jahre eine Sanierung des Pfarrzentrums geplant wurde und gleichzeitig der vorhandene Kirchenraum für die Gemeinde zu groß wurde, entstand die Idee, das Pfarrzentrum in den Kirchenraum zu integrieren. Im hinteren Teil der Kirche entstanden im sogenannten "Forum" ein Pfarrsaal mit angeschlossener Küche und weitere Gemeinderäume. Mit dem Umbau wurde auch eine künstlerische Neugestaltung des Altarraums durch die chilenische Künstlerin Maria J. Fernandez verbunden. Am Vorabend des 4. Advent 2007 konnte in der neugestalteten Kirche der erste Gottesdienst gefeiert werden.

Wir verwenden Cookies. Mit der weiteren Nutzung unserer Seite stimmen Sie dem zu. Details und Widerspruchsmöglichkeiten finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.
Nutzung von Angeboten Dritter

Diese Website nutzt zur Darstellung von Radwege-Karten Open Street Maps und Gravitystorm, zur Darstellung von Landschaft und Satellitenfotos Mapbox.
Videos im Blog stammen entweder von dieser Website oder medien-tube.de.

Hierbei baut Ihr Browser eine Verbindung zu den Servern des Drittanbieters auf, wodurch automatisch Ihre IP-Adresse sowie Informationen über Ihren Browser, Betriebssystem, Datum/Uhrzeit und die Adresse unserer Website an diese übermittelt werden können.

Tracking-Cookie von Matomo

Matomo wird DSGVO-konform eingesetzt, da es Daten nur innerhalb dieser Website erhebt und verarbeitet. Es dient nicht-personenbezogener Verfolgung der Benutzerinteraktion.