Streckentour ländlich Bergisches Land
Streckentour, hauptsächlich durch ländliches Gebiet.
entspannt 4–5 Std 130 Höhenmeter
Entspannt. Die Fahrradtour wurde als E-Bike-Tour konzipiert, ist aber auch mit einem klassischen Fahrrad für geübte Radler geeignet.
Am Samstag, den 21. März 2026 findet in der Pastoralen Einheit Asbach-Eitorf-Windeck ein geführter Fahrradkreuzweg statt. Wir laden wir ein, die Tradition des Kreuzwegs Jesu in der Fastenzeit mit allen Sinnen neu zu entdecken.
Highlights:
- Fahrradtour durch das reizvolle Siegtal
- 7 Gebetsstationen zwischen Eitorf und Dattenfeld
- Kirchenführung in St. Peter Herchen und gemeinsamer Mittagsimbiss
Dauer: ca. 4-5 Stunden
Startpunkt: St. Patricius Eitorf (Haupteingang)
Uhrzeit: 10.00 Uhr
Adresse: Schoellerstraße 8, 53783 Eitorf
Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldung bei Iris Holschbach per Mail: iris.holschbach[æt]kath-kirche-windeck.de
Trailer zur Tour:
youtu.be/PoG63cch9kg
Schoellerstraße 8, 53783 Eitorf: Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Patricius ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude in Eitorf.
Die Pfarrei St. Patricius ist dem Patrozinium des heiligen Patrick von Irland unterstellt und gehört zum Erzbistum Köln.
Käsberg, in der Wiesenau
1. Station: Jesus wird zum Tode verurteilt
Nach seiner Verhaftung wird Jesus Christus zum römischen Statthalter Pontius Pilatus gebracht. Die Hohepriester und Ältesten werfen ihm vor, dass er sich selbst König der Juden nennt, und der Statthalter soll ein Urteil sprechen.
Vor dem Pessachfests darf der Statthalter einen Gefangenen begnadigen und er fragt die Menge, die sich vor ihm versammelt hat, wen er freilassen soll: Jesus oder Barabbas. Die aufgestachelten Menschen verlangen die Freilassung von Barabbas und die Kreuzigung Jesu. Pilatus spricht das Todesurteil über Jesus und lässt sich eine Schüssel Wasser bringen, um vor allen Menschen seine Hände reinzuwaschen.
Menschen urteilen schnell. Oft ungerecht und leichtfertig. Pilatus hat Angst, dennoch spielt er seine Macht aus. Wiederholt sich das nicht immer wieder – auch in unserem Leben? Wir erleben uns ja oft als unschuldig Verurteilte – oder beim Fällen ungerechter Urteile.
Herr Jesus Christus, bewahre uns davor, andere Menschen leichtfertig zu verurteilen. Gib uns einen wachen Blick für die Ungerechtigkeiten in dieser Welt. Stärke uns, Unschuldigen beizustehen, heute und alle Tage unseres Lebens. Amen.
2. Station: Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern
Jesus Christus wird den Soldaten übergeben. Sie ziehen ihm die Kleider aus, legen ihm einen purpurroten Mantel um und setzen ihm eine Dornenkrone auf. Die Soldaten verhöhnen, bespucken und schlagen Jesus.
Nachdem sie ihn verspottet haben, ziehen sie ihm seine Kleider wieder an. Dann wird er hinausgeführt und muss das Kreuz selbst zum Hügel Golgota tragen.
Kreuze belasten uns auch heute. Sie haben viele Namen: Sorgen in der Familie, Krankheit, Leid und Sterben. Alle Kreuze haben ihre einschneidenden Kanten. Jedes lastet schwer auf uns. Manchmal möchten wir uns dagegen auflehnen, weil uns die Kraft fehlt, es zu tragen.
Herr Jesus Christus, „Ja“ sagen zum Kreuz fällt uns schwer. Du aber willst uns tragen helfen. Gib uns Mut, unsere Kreuze anzunehmen, schenk uns Kraft und Geduld, sie weiter zu tragen, heute und alle Tage unseres Lebens. Amen.
Textquellen:
www.vivat.de/magazin/jahreskreis/fastenzeit/kreuzwegstationen/
www.altoettinger-marienwerk.de
Bitze-Sterzenbach, Alzenbacher Straße / Am Hägen
3. Station: Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz
Die Soldaten treiben Jesus durch die Straßen Jerusalems und unter der Last des schweren Holzkreuzes bricht er zusammen. Doch die Soldaten zwingen ihn zum Weitergehen.
Oft bringt uns die Last des Lebens zu Fall. Jesus fällt auch für uns unter dem Kreuz. Er will uns annehmen mit unserer Last. Er will uns helfen aufzustehen und weiterzugehen. Wollen wir seine Hilfe ausschlagen?
Herr Jesus Christus, manches in unserem Leben wird uns zu viel und wirft uns um. Lass uns nicht im Stich, wenn wir am Boden liegen und nicht mehr weiterwissen. Stärke uns im Vertrauen auf dich auszuhalten, heute und alle Tage unseres Lebens. Amen.
4. Station: Jesus begegnet seiner Mutter
Unter den vielen Menschen, die am Straßenrand stehen und dabei zuschauen, wie Jesus Christus unter großen Schmerzen das Kreuz zur Hinrichtungsstätte trägt, ist auch seine Mutter Maria. Die Nähe und Liebe seiner Mutter gibt Jesus die Kraft und den Mut, den schweren Weg weiterzugehen.
Wie schmerzlich ist es, dem geliebten Menschen ein letztes Mal begegnen zu müssen. Maria begegnete ihrem Sohn Jesus mit Tränen in den Augen. Wie schwer muss es selbst für sie gewesen sein, den Auftrag Gottes ganz zu erfüllen.
Herr Jesus Christus, mache uns bereit, Menschen in Not offen und unvoreingenommen zu begegnen. Lass´ uns Ihnen einen Blick, ein Wort, eine Geste liebevoller Zuwendung schenken. Die mütterliche Liebe deiner Mutter helfe uns dabei, heute und alle Tage unseres Lebens. Amen.
Textquellen:
www.vivat.de/magazin/jahreskreis/fastenzeit/kreuzwegstationen/
www.altoettinger-marienwerk.de
Kapellengasse 15, 53783 Eitorf
5. Station: Simon von Zyrene hilft Jesus das Kreuz zu tragen
Jesus wird immer schwächer und kann das Kreuz kaum mehr tragen. Da befehlen die Soldaten dem Bauern Simon von Zyrene das Kreuz zu tragen.
Anderen helfen - selbstverständlich. Wir erschrecken jedoch, wenn es uns trifft, wenn ausgerechnet wir helfen sollen. Simon macht das anders. Vielleicht bleibt ihm auch nichts übrig. Vielleicht tut er es gern, um Jesu willen.
Herr Jesus Christus, mach´ uns bereit, nicht untätig zuzusehen, sondern tatkräftig zu helfen. Lehre uns, in den hilfsbedürftigen Menschen dich zu erkennen. Lass´ uns dort nicht fehlen, wo wir nötig sind, heute und alle Tage unseres Lebens. Amen.
6. Station: Veronika reicht Jesus das Schweißtuch
In der Menge der Zuschauer steht auch Veronika, eine junge Frau und Jüngerin Jesu. Sie sieht, wie sehr er leidet und überlegt, wie sie ihm helfen kann. Damit Jesus sich das Blut, den Schweiß und Dreck aus dem Gesicht wischen kann, reicht Veronika ihm ihr Tuch. Jesus nimmt es dankbar und drückt sein Gesicht in den Stoff.
Veronika zeigt Mut. Inmitten der aufgebrachten Menge tut sie das einzig Richtige. Ihre Geste der Liebe gibt dem Leiden Jesu Menschlichkeit und Würde. Kann uns ihr Handeln nicht ein Beispiel sein, in einer Welt der Unmenschlichkeit ebenfalls Mut zu zeigen?
Herr Jesus Christus, rüttle uns auf, damit wir uns trauen, menschlich und menschenwürdig miteinander umzugehen. Öffne unsere Augen für die Menschen, die unsere Geste der Liebe brauchen, heute und alle Tage unseres Lebens. Amen.
Textquellen:
www.vivat.de/magazin/jahreskreis/fastenzeit/kreuzwegstationen/
www.altoettinger-marienwerk.de
Ruppichterother Straße/ Spröttenweg
7. Station: Jesus fällt zum zweiten Mal unter dem Kreuz
Der Weg nach Golgota scheint kein Ende zu nehmen. Viele Schaulustige beobachten Jesus, der jetzt so gar nicht mehr wie ein König aussieht, aber keiner hilft ihm. Das Kreuz ist einfach zu schwer und er stürzt zum zweiten Mal.
Das Kreuz macht kraftlos. Auch wir verzweifeln in einer ausweglosen Situation, an einer unheilbaren Krankheit. Jesus steht noch einmal auf. Er zeigt, dass Gott uns in aller Kraftlosigkeit aufrichtet, dass wir nicht in der Ausweglosigkeit liegen bleiben.
Herr Jesus Christus, heb´ du uns auf, wenn wir unter der Last unseres Lebens kraftlos zusammenbrechen. Lass´ unsere Zuversicht wachsen, dass wir nicht tiefer fallen können als in Gottes Hände, heute und alle Tage unseres Lebens. Amen.
8. Station: Jesus begegnet den weinenden Frauen
Jesus Christus sieht in der Menge eine Gruppe Frauen, die über seinen bevorstehenden Tod und das Leid, das er ertragen muss, weinen, denn sie wissen, dass Jesus immer gut zu den Menschen war.
Jesus bleibt stehen und sagt zu ihnen: »Ihr Frauen von Jerusalem, weint nicht um mich; weint über euch und eure Kinder! Denn es kommen Tage, da wird man sagen: Wohl den Frauen, die unfruchtbar sind, die nicht geboren und nicht gestillt haben. Dann wird man zu den Bergen sagen: Fallt auf uns!, und zu den Hügeln: Deckt uns zu! Denn wenn das mit dem grünen Holz geschieht, was wird dann erst mit dem dürren werden?«.
Wo Mitleid, also Mit-Leiden ehrlich und tief empfunden wird, bleibt Mit-Aushalten als Anteilnahme – wie den Frauen von Jerusalem. Auch wir verstehen es oft erst, wenn wir dies am eigenen Leib erfahren haben.
Herr Jesus Christus, bewahre uns vor falschem und oberflächlichem Mitleid. Gib uns die Offenheit für das Schicksal der anderen. Wenn es uns selbst trifft, schenk uns deine Zuwendung und Anteilnahme, heute und alle Tage unseres Lebens. Amen.
Textquellen:
www.vivat.de/magazin/jahreskreis/fastenzeit/kreuzwegstationen/
www.altoettinger-marienwerk.de
Am Knippen 51570 Windeck - Herchen
9. Station: Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz
Jesu Kraft ist endgültig zu Ende. Er kann nicht mehr und bricht ohnmächtig zusammen. Wie viel einfacher wäre es, einfach liegen zu bleiben und auf den Tod zu warten. Aber Jesus will das Werk vollenden, das sein himmlischer Vater für ihn vorgesehen hat, und schleppt sich und das Kreuz weiter.
Jesus ist am Ende, die Kraft ist aus. Auch wir wissen, wenn wir „am Ende sind“, besonders Sterbende und diejenigen, die bis zum Ende mitgegangen sind. Schauen wir auf Jesus, der mit seinem Schicksal uns allen zum Bruder geworden ist.
Herr Jesus Christus, es macht uns Angst, an unser Sterben zu denken. Tröste und stärke alle, die einen vertrauten Menschen bis zum Ende begleitet haben. Hilf uns, unsere eigene Hilflosigkeit auszuhalten, heute und alle Tage unseres Lebens. Amen.
10. Station: Jesus wird seiner Kleider beraubt
Als Jesus endlich auf dem Berg Golgota ankommt, nehmen ihm die Soldaten seine Kleider ab. Sie geben ihm mit Galle vermischten Wein, den Jesus aber nicht trinkt. Die Soldaten nageln Jesus ans Kreuz und teilen dann seine Kleider unter sich auf.
Schutzlos steht Jesus da. Selbst die letzte Würde – seine Kleidung – wird ihm genommen. Einmal bloßgestellt, wird der Mensch zum Spielball von Spott, Hass und Gewalt. Sind wir uns selbst bewusst, auf welcher Seite wir stehen?
Herr Jesus Christus, bewahre uns davor, Menschen durch Worte, Gesten oder unser Verhalten bloßzustellen. Hilf uns, Ihre Würde zu achten und sei unser Beistand, wenn wir selbst anderen schutzlos ausgeliefert sind, heute und alle Tage unseres Lebens. Amen.
Textquellen:
www.vivat.de/magazin/jahreskreis/fastenzeit/kreuzwegstationen/
www.altoettinger-marienwerk.de
An der Kapelle 15, 51570 Windeck-Hoppengarten
11. Station: Jesus wird ans Kreuz genagelt
Mit Jesus werden auch zwei Verbrecher gekreuzigt, ihre Kreuze stehen zu beiden Seiten Jesu.
Die Soldaten und die Menschenmenge verhöhnen und beschimpfen Jesus. Doch Jesus Christus betet für sie und bittet Gott um Vergebung: »Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.«
Krankheit und Behinderung, Alter und Einsamkeit, Pflegebedürftigkeit und Sterben sind die Nägel unserer Zeit. Jesu Hände, die heilten und Wunder wirkten, sind festgenagelt und aller Möglichkeiten beraubt. Finden wir die Kraft, wie Jesus unsere Ohnmacht auszuhalten?
Herr Jesus Christus, schenke uns die nötige Kraft, dort auszuhalten, wo wir nichts mehr tun können. Bewahre uns vor Verzweiflung und lass´ uns im Glauben an dich stark werden, heute und alle Tage unseres Lebens. Amen.
12. Station: Jesus stirbt am Kreuz
Als Jesus am Kreuz hängt, verdunkelt sich der Himmel von der sechsten bis zur neunten Stunde. Dann ruft er laut: » Eli, Eli, lema sabachtani?«, was übersetzt bedeutet »Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?«. Einige der Umstehenden meinen, Jesus ruft nach Elija und sie wollen sehen, ob er kommt und Jesus von Kreuz hilft.
Kurz vor seinem Tod reicht einer der Soldaten Jesus einen mit Essigwasser getränkten Schwamm. Dann stirbt Jesus mit einem lauten Schrei und haucht seinen Geist aus. Da reißt der Vorhang im Tempel in der Mitte entzwei und die Erde bebt. Der Hauptmann und die Soldaten, die Jesus bewachen, erschrecken und sagen: »Wahrhaftig, das war Gottes Sohn!«
Jesus ist tot. Mit den Augen der Welt betrachtet, ist mit dem Tod alles aus, doch die Augen des Glaubens sehen mehr. Seit jenem ersten Karfreitag liegt im Sterben des Menschen die Hoffnung auf ein neues, unvergängliches Leben.
Herr Jesus Christus, tröste uns in unserer Trauer, wenn liebe Menschen sterben. Nimm uns unsere Angst vor dem eigenen Tod. Lass´ das Vertrauen in uns wachsen, dass du unser Leben vollenden wirst. Diese Hoffnung soll uns begleiten, heute und alle Tage unseres Lebens. Amen.
Textquellen:
www.vivat.de/magazin/jahreskreis/fastenzeit/kreuzwegstationen/
www.altoettinger-marienwerk.de
am Siegweg in Dattenfeld: Der Standort dieses Kreuzes war ursprünglich 100 m siegaufwärts. Es wurde aufgrund der Bebauung des Siegufers versetzt.
Bis vor einigen Jahren diente es als Station für die Christi Himmelfahrtsprozession, an der der Segen erteilt wurde.
Aktuell wird der Altar im Ünken an der Siegpromenade aufgebaut.
Das ursprüngliche Kreuz ist nicht mehr vorhanden. Es wurde durch dieses Kreuz ersetzt, welches vor einigen Jahren auf Veranlassung von Josef Basseng instand gesetzt wurde.
Station für „Einen Moment Advent“
13. Station: Jesus wird vom Kreuz genommen und in den Schoß seiner Mutter gelegt
Am Abend geht Josef von Arimathäa, einer der Jünger Jesu, zu Pilatus und bittet ihn um Jesu Leiche, um ihn zu begraben.
Als Jesus vom Kreuz abgenommen wird, ist auch seine Mutter Maria da. Josef von Arimathäa legt ihr ihren toten Sohn in den Schoß und Maria weint und trauert um ihn. Doch sie weiß auch, dass alles nach Gottes Wille geschieht.
Wir spüren, wie der Tod Licht in Dunkel und Freude in Schmerz wandelt. Und wie Maria müssen auch wir von einem vertrauten, geliebten Menschen ganz bewusst Abschied nehmen und ihm ein letztes Zeichen der Zuneigung und Liebe schenken. Die Liebe ist stärker als der Tod.
Herr Jesus Christus, hilf uns, den letzten Weg unserer Verstorbenen mit der Kraft der Liebe zu gehen. Gib uns die rechten Worte und den Mut zur Zuwendung für alle Trauernden, heute und alle Tage unseres Lebens. Amen.
14. Station: Der heilige Leichnam Jesu wird ins Grab gelegt
Josef hüllt den Leichnam in ein sauberes Leinentuch, legt ihn in ein neues Felsengrab und schiebt einen großen Stein davor. Maria Magdalena und Maria, die Mutter Jesu, beobachten, wohin Josef den Leichnam bringt.
Am Tag danach kommen die Hohepriester und Pharisäer zu Pilatus und fordern Wachen für Jesu Grab. Sie erinnern ihn an die Prophezeiung, dass Jesus nach drei Tagen auferstehen wird. Das Grab wird versiegelt und die Wächter davor postiert.
Ist all´ unsere Hoffnung begraben? Jesus nennt sich selbst das Weizenkorn, das in die Erde gelegt wird und stirbt, damit neues Leben wachsen kann. Wer an ihn glaubt, darf weitersehen und mit ihm weiterleben. Blumen und Lichter an den Gräbern sind Zeichen dieser unserer Hoffnung.
Herr Jesus Christus, öffne uns die Augen des Glaubens, damit wir an den Gräbern unserer Lieben weitersehen. Öffne uns inmitten aller Trauer die Ohren für deine frohe Botschaft, heute und alle Tage unseres Lebens. Amen
Textquellen:
www.vivat.de/magazin/jahreskreis/fastenzeit/kreuzwegstationen/
www.altoettinger-marienwerk.de
Auf der Hecke 3 51570 Windeck: Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Laurentius in Windeck-Dattenfeld wurde 1879–1880 anstelle eines 1878 abgerissenen Vorgängerbaus als zweitürmige Kirche im neuromanischen Stil errichtet. Wegen der Doppelturmfassade (Turmhöhe 56 m) wird die Kirche auch vielfach „Siegtaldom“ genannt. Die beiden unteren Geschosse des Nordturms stammen von der alten Pfarrkirche aus dem 12/13. Jahrhundert, die ursprünglich wohl nur eine Kapelle war, jedoch zu einer dreischiffigen Kirche mit einer Länge von ca. 25,60 m und einer Breite von 7,85 m erweitert wurde und bereits dem heiligen Laurentius von Rom geweiht war.
Quelle: Wikipedia
Schlussgedanken
Nicht mehr und noch nicht
Wir hängen dazwischen.
Altes ist leer geworden,
es klingt hohl,
bringt nichts mehr zum Schwingen in uns.
Worte, Lieder, Gesten,
Bewegungen,
Gedankengebäude,
sie betreffen uns nicht mehr,
und darum sind wir nicht betroffen.
Es geschieht etwas an uns aber nicht in uns.
Wir warten.
Wir überlegen.
Wir sind unsicher.
Wir ahnen.
Das Neue ist noch nicht da.
Vorsichtig hat es sich angedeutet.
Wir haben es in inneren Bildern gesehen.
Wir wissen, dass es kommen wird,
weil wir das Alte verloren haben.
Es hat noch keinen Namen.
Die alten Worte passen nicht.
Unsere Vorstellungen sind noch zu eng.
Wege sind noch nicht gebahnt.
Schon die Ansätze laufen gegen Blockaden.
Und der Preis des Wartens
scheint ständig zu steigen.
Müdigkeit ist unser gefährlichster Feind,
und die Mutlosigkeit begleitet uns
wie ein ständiger Schatten.
Wollen wir einander helfen durchzuhalten?
Wir wollen eine Verschwörung bilden,
die in Stärke und Sanftheit das Neue herbeisehnt.
Hier zu stehen
in diesem Nicht-Mehr und Noch-Nicht,
ist eine Form von Glauben,
und sich die Lösungen der Vergangenheit
nicht mehr zu genehmigen,
ist Ausdruck des Vertrauens,
dass alles weitergeht,
dass es einen Punkt gibt,
auf den wir zuströmen,
dass es eine Kraft gibt,
die die Entwicklung steuert.
Ich will mich der Veränderung nicht entziehen.
Ich will loslassen,
um wieder Neues umarmen zu können.
Und auch das will ich wieder loslassen,
in einer ständigen Entwicklung
auf meinen Ursprung zu,
auf die Vollkommenheit, aus der ich komme
und zu der ich gehe.
(Ulrich Schaffer, Neues umarmen, Stuttgart 41985, 28f.)
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