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Rund um die Kreuzkapelle Rund um die Kreuzkapelle

Rund um die Kreuzkapelle

Entfernung in Kilometer
12,2 km
Dauer in Stunden
4–5 Std
Steigung in Höhenmeter
300 Hm
Anzahl der Orte
8 Orte

Tourübersicht

Start Linie Ziel Bad Camberg, Parkplatz am Friedhof

Charakteristik

Tourtipp Rundtour ländlich Andere Region

Rundtour, hauptsächlich durch ländliches Gebiet. Wanderung in hügeligem Terrain auf befestigten Wirtschaftswegen und Feld-und Waldwegen. In Orten kurze Passagen an Straßen.

Schwierigkeitsgrad

anspruchsvoll 4–5 Std 300 Höhenmeter

Anspruchsvoll. Wanderung, meist bergauf oder begab, selten ohne Steigung oder Gefälle, erfordert etwas Kondition.

Hintergrund

spirituell

Die Tour beginnt am Friedhof, führt hinauf an den 7 Fußfällen vorbei zur Kreuzkapelle. Von dort aus ins Tal zur Wallfahrtskirche St. Georg und weiter zur Mariengrotte in Schwickershausen.

Durch Felder bergauf gelangen wir zu einem Wegkreuz mit Aussicht auf den Taunus. Wieder hinab, am östlichen Ortsrand von Schwickershausen vorbei kommen wir zu einem Bildstock am Wald und weiter zur St. Wendelinkirche in Dombach. Bergauf geht es nun vorbei am Friedhof durch den Wald und über die Höhe hinabdurch eine keine Allee nach Bad Camberg.

ProfilbildBernd Weil

Start

Parkplatz am Friedhof

Start
0 km

Bad Camberg: Die Tour beginnt in Bad Camberg am Parkplatz am Friedhof in der Kapellenstraße.

1

7 Fußfälle

Bildstock
0,5 km

65520 Bad Camberg: Die 7 Fußfälle entlang der Kapellenstraße sind ein Zeugnis großherziger Stiftungen. Auf Anregung des 1685 verstorbenen Weihbischofs Burmann von Trier (siehe Aufschrift des 7. Fußfalls) stifteten der in Camberg ansässige kurtrierische Oberamtmann Wilhelm Lothar Freiherr von Hohenfeld (1651 – 1701) und seine Verwandten die in Buntsandstein gefassten mächtigen Andachtsbilder.

Nachdem die Bildflächen stark verwittert und kaum noch erkennbar waren, fanden sie 1990 ihren Platz in der Krypta der Kreuzkapelle.

In enger Anlehnung an die ursprünglichen Vorlagen aus der Werkstatt des Hadamarer Bildhauers Johann Neudecker d. Ä. hat der Villmarer Bildhauer Walter Schmitt einfühlsam neue Bildwerke nachempfunden. Metalltafeln benennen das Thema der einzelnen Stationen und geben ihre ursprünglichen lateinischen Aufschriften mit Übersetzung wieder.

Nicht nur an jedem Karfreitagmorgen – so eine langjährige Tradition der Katholischen Gemeinde – sondern zu allen Jahreszeiten gilt hier die Einladung, Jesu Leidensweg mit den eigenen Gedanken und Anliegen zu begleiten. (KREUZKAPELLE – Wahrzeichen und Treffpunkt des Goldenen Grundes, 3. Aufl. 1996, Hrsg. Pfarrgemeinderat St. Peter und Paul Bad Camberg)

Hinweis

Pfarrbüro:
Telefon: 06434-908840
E-Mail: st.peterundpaul[æt]badcamberg.bistumlimburg.de

de.wikipedia.org

2

Kreuzkapelle Bad Camberg

Kapelle
1,2 km

Bad Camberg: Sie wurde 1681/83 erbaut als Stiftung der Familie von Hohenfeld, die 1700 auch den Kreuzweg zur Stadt hinzufügen ließ. Regelmäßiger Zentralbau in der Form eines griechischen Kreuzes mit dreiseitig schließenden Armen, hohen Walmdächern und einem spitzen Vierungstürmchen. Unter dem erhöhten Chor befindet sich eine in den Fels gehauene, gewölbte Krypta zur Verehrung des Heiliggrabes bzw. der Kreuzreliquie.

Hinweis

Pfarrbüro:
Telefon: 06434-908840
E-Mail: st.peterundpaul[æt]badcamberg.bistumlimburg.de

Öffnungszeiten der Kapelle: Im Sommer sonntags 14:00 – 17:00 Uhr

www.deutsche-digitale-bibliothek.de
de.wikipedia.org

Taunus und Westerwald

Aussicht
1,2 km

Bad Camberg: Von der Kreuzkapelle aus hat man einen weiten Blick, nach Norden in den Westerwald und nach Süden/Westen in den Taunus.

3

St. Georg

Kirche
2,2 km

Bad Camberg-Schwickershausen: Die heutige Kirche wurde 1789 als Ersatz für eine zu klein gewordene Kapelle aus dem 14. Jhd. erbaut.

Zur Lage der Kirche außerhalb des Ortes gibt es eine Legende erzählt: Die neue Kirche sollte im Ort gebaut werden. Das Arbeitsmaterial wurde an den dafür vorgesehenen Platz gebracht und am nächsten Morgen sollten die Arbeiten beginnen. Die Arbeiter kamen, aber das Baumaterial war verschwunden. Nach langer Suche wurde es schließlich bei der kleinen Kapelle gefunden. Das Baumaterial wurde zurückgebracht und die Arbeit sollte am nächsten Morgen beginnen. Dies geschah noch zweimal. Die Bauherren nahmen dies als Zeichen Gottes und bauten die Kirche an dieser Stelle.

Das Altarbild stammt von Peter Müller.

Hinweis

Pfarrbüro:
Telefon: 06434-908840
E-Mail: st.peterundpaul[æt]badcamberg.bistumlimburg.de

4

Mariengrotte

Bildstock
2,3 km

Bad Camberg-Schwickershausen: Auf dem weiteren Weg kommen wir unterhalb der Kirche, am Dombach zur Mariengrotte. Sie wurde 1934 geweiht und ist der Lourdes-Grotte nachempfunden. Die Statuen wurden von Betern gestiftet.

5

Feldkreuz

Wegkreuz
3,8 km

Bad Camberg-Schwickershausen: Das Feldkreuz wurde am 18.09.1904 geweiht und 2008/2009 durch ortsansässige Handwerker restauriert. Am Fuß des Kreuzes befindet sich folgende Inschrift: „Was soll das Kreuz, das hier am Wege steht? Es soll dem Wanderer, der hier vorüber geht, das Wort der Wahrheit sagen. ‘Jesus Christus hat sein Kreuz für Dich getragen!‘ “

Taunus und Kreuzkapelle

Aussicht
3,8 km

Bad Camberg-Schwickershausen: Hier am Feldkreuz bietet sich ein schöner Blick in den Taunus und auf die Kreuzkapelle.

6

Bildstock Hl. Maria

Bildstock
5,9 km

Bad Camberg-Schwickershausen: Der Ursprung dieses Bildstocks ist unbekannt. In ihm steht eine Statue der Mutter Gottes, mit Rosenranken um die Füße gewunden.

7

St. Wendelin

Kirche
8,1 km

Bad Camberg-Dombach: Die älteste Erwähnung einer Kirche an diesem Ort datiert aus dem Jahr 1477. Die jetzige Kirche wurde 1873/76 erbaut und brannte 1940 völlig aus, lediglich die Außenmauern blieben erhalten. Sie wurde sofort wieder aufgebaut und 1941 neu geweiht.

Über dem Altar befindet sich Fliesenbild aus dem Jahr 1941, in dessen Mitte die Darstellung von Christus am Kreuz, als Lebensbaum oder auch als Lebensrune abgebildet. Rund um den Bildrand sind Szenen aus dem Leben des heiligen Wendelinus dargestellt. Unter der Empore links gibt es einen Wendelinusaltar.

Hinweis

Pfarrbüro:
Telefon: 06434-908840
E-Mail: st.peterundpaul[æt]badcamberg.bistumlimburg.de

8

Bildstock Hel'gehäuschen

Bildstock
8,3 km

Bad Camberg-Dombach: Auf einen weiteren Bildstock, „Hel’gehäuschen“ (Heiligenhäuschen) genannt, treffen wir beim Dombacher Friedhof. Er wurde 1932, in der Zeit großer Arbeitslosigkeit, von Dombacher Handwerkern erbaut.

Restaurant Waldschloss

Gastronomie
10,5 km

Bad Camberg: Eine Einkehrmöglichkeit bietet das Restaurant „Waldschloss“, am Waldrand auf der Höhe oberhalb Bad Cambergs gelegen.

hotel-waldschloss.de

Ziel

Parkplatz am Friedhof

Ziel
12,2 km

Bad Camberg: Die Tour endet wieder hier.

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