Streckentour ländlich Andere Region
Streckentour, hauptsächlich durch ländliches Gebiet. Die Tour führt über den Radweg von Fellerdilln nach Haiger, dort auf dem Dilltal-Radweg nach Dillenburg und weiter nach Sinn. Meist auf Nebenwegen. Stadtdurchfahrten teils auf Straßen, teils verkehrsberuhigt und Fußgängerzonen.
anregend 4–5 Std 140 Höhenmeter
Anregend. Durch das Dilltal, einige kurze Steigungen und am Ende bergauf zur Kirche in Sinn.
Der Rückweg kann mit der Bahn von Sinn nach Dillenburg und Umsteigen in Richtung Siegen nach Rodenbach (Nachbarort von Fellerdilln) erfolgen.
spirituell
Startend an der Kirche in Fellerdilln geht es bergab und auf dem Radweg über Rodenbach nach Haiger. Dort führt der Weg durch die Stadt, auf dem Dilltal-Radweg mit einigen Aufs und Abs nach Sechshelden und weiter nach Dillenburg zur Herz-Jesu-Kirche.
Von dort aus weiter auf Nebenstraßen, dem Dilltal-Radweg folgend, teils oberhalb der Bundesstraße nach Burg, Herborn und weiter durch Wiesen nach Sinn. Dort bergauf zur St Michaelskirche.
Zur Tour gibt es Impulse, die Sie während der Tour begleiten können. Sie finden diese bei der Büroklammer der einzelnen Stationen.
Fellerdilln: Die Tour beginnt auf dem Parkplatz vor der Kirche "Zu den hl. Englen" in Fellderdilln.
Fellerdilln: 1952 wurde die katholische Kirchengemeinde „Zu den Heiligen Engeln“ gegründet. 1952 wurde die katholische Kirchengemeinde „Zu den Heiligen Engeln“ gegründet. Am 13.09.1953 wurde die Kirche „Zu allen heiligen Engeln“ geweiht. Da die Räumlichkeiten für Pfarrveranstaltungen fehlten, erteilte das bischöfliche Ordinariat 1974 die Genehmigung für den Bau des Glockenturms und des Gemeindesaals. Die Glocken im neuen Glockenturm erklingen zum Weihnachtsgottesdienst 1975 zum ersten Mal. Am 08.05.1976 wurde der Gemeindesaal eingeweiht. Am 16.12.1979 konnte in einem feierlichen Gottesdienst eine Orgel in Dienst gestellt werden.
An der Fassade der Kirche gibt es ein Scraffito des Erzengels Michael. Im Inneren der Kirche sind zwei Engel unter dem Kreuz dargestellt.
Die beiden Engel sind namentlich nicht zu benennen, es handelt sich einmal um einen anbetenden, singenden Engel. Der zweite Engel mit einem Kelch steht in der Tradition von Engeln mit den Arma Christi. Zum einen weist die Darstellung auf den Engel mit dem Kelch am Ölberg hin – dieser Kelch ging an Christus nicht vorüber. Zum anderen dient der Kelch Engeln dazu, das Blut des Gekreuzigten aufzufangen. Alte Bildbeispiele z.B. aus der Spätgothik zeigen das sehr oft. Der Kelch ist also auch Hinweis auf die Eucharistie und damit Symbol der Gnade.
Kath. Pfarramt Dillenburg, Montag bis Freitags 09:00 – 12:00 Uhr, Dienstag, Donnerstag 15:00 - 17:00 Uhr
Tel.: 02771-263760
E-Mail: herzjesu[æt]dillenburg.bistumlimburg.de
Dillenburg: Durch den Zuzug der Heimatvertriebenen war die Kirche zu klein geworden. Die Pfarrgemeinde befasste sich 1955 mit dem Neubau einer Kirche. 1956 begannen die Bauarbeiten mit dem Abbruch der alten Kirche. Am 22. Juli wurde der Grundstein gelegt. Am 6. Oktober 1957 wurde die neue Kirche durch Weihbischof Walter Kampe feierlich eingeweiht.
Im Treppenhaus der Kirche ein Sgraffito von Josef Jost. Es stellt den jungen Tobias dar mit dem Fisch in der Hand und seinen Reisebegleiter "Rafael, einen von den sieben heiligen Engeln, die das Gebet der Heiligen empor tragen und mit ihm vor die Majestät des heiligen Gottes treten“ (Tob. 12,15).
Kath. Pfarramt Dillenburg, Montag bis Freitags 09:00 – 12:00 Uhr, Dienstag, Donnerstag 15:00 – 17:00 Uhr
Tel.: 02771-263760
E-Mail: herzjesu[æt]dillenburg.bistumlimburg.de
Sinn: Die katholische Kirchengemeinde Sinn ist erst nach dem Ende des
2. Weltkriegs entstanden. 1951 wurde dann eine neu gebaute Kirche ihrer Bestimmung übergeben. Schon nach verhältnismäßig kurzer Zeit reichte diese Kirche durch den Zzug und das damit verbundene zahlenmäßige Anwachsen der katholischen Kirchengemeinde nicht mehr aus.
Im Jahre 1966 entschloß sich die katholische Kirchengemeinde, im Anschluß an die alte Kirche nachdem Plan von Architekt Dipl.-Ing. Gerd Rick aus Hadamar ein neues Kirchengebäude zu errichten, das 1968 fertig gestellt wurde.
Es befindet sich aber weder außen noch im Inneren der Kiche eine Darstellellung des Kirchenpatrons, des Erzengels Michael.
Kath. Pfarramt Herborn, Schlossstraße 15, 35745 Herborn
Tel.: 02772-583930
E-Mail: st.petrus[æt]herborn.bistumlimburg.de
Sinn: Hier endet die Tour. Der Rückweg kann mit der Bahn von Sinn nach Dillenburg und Umsteigen in Richtung Siegen nach Rodenbach (Nachbarort von Fellerdilln) erfolgen.
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